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Schützenfest 2015 231 Tage

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Statut des Löninger Schützenvereins von 1597 e.V.

§ 1
Name

Der Verein führt den Namen „Löninger Schützenverein von 1597 e. V.“. Sitz des Vereins ist Löningen.

§ 2
Zweck

Der Verein will die Verbundenheit der Löninger Bürger fördern und das traditionelle Brauchtum in Löningen pflegen. Ein weiterer wesentlicher Zweck ist die Förderung des Schießsports.

§ 3
Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jeder Bürger des Ortes Löningen werden, der das 16. Lebensjahr vollendet hat und die bürgerlichen Ehrenrechte besitzt. Bei einer Verlegung des Wohnortes erlischt die Mitgliedschaft nicht. Mit Genehmigung des Vorstandes können ausnahmsweise auch außerhalb Löningens Wohnende die Mitgliedschaft erwerben.

Der Beitritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Geschäftsführer. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gründe einer Ablehnung brauchen nicht angegeben zu werden.

§ 4
Austritt und Ausschluß

Das Mitglied kann jederzeit seinen Austritt erklären. Der Austritt hat schriftlich beim Geschäftsführer zu erfolgen. Durch Beschluß des Vorstandes können Mitglieder aus dem Verein ausgeschlossen werden. Die Gründe für den Ausschluß sind dem Ausgeschlossenen auf Verlangen mitzuteilen.

Gegen den Beschluß des Vorstandes kann der Ausgeschlossene die Entscheidung der Generalversammlung anrufen.

Die ausscheidenden oder ausgeschlossenen Mitglieder sind verpflichtet, ihren Beitrag für das laufende Geschäftsjahr zu entrichten.


§ 5
Beitrag

Jedes Mitglied hat einen jährlichen Beitrag zu entrichten, dessen Höhe von der Generalversammlung festgesetzt wird. Den Termin der Fälligkeit bestimmt der Vorstand.


§ 6
Organe
Organe des Vorstandes sind:
1. Der Vorstand
2. Der erweiterte Vorstand
3. Die Generalversammlung

§ 7
Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten (Vertreter), dem Geschäftsführer, dem Oberst und drei Beisitzern. Zur Vertretung des Vereins genügen vier Vorstandsmitglieder. Der Oberst gehört dem Vorstand während seiner gesamten Amtsperiode an. Er wird auf Vorschlag des Vorstandes in gemeinsamer Sitzung von Vorstand und Offizierskorps gewählt. Seine Amtszeit beträgt 5 Jahre, eine Wiederwahl ist zulässig.
Die Amtszeit aller übrigen Vorstandsmitglieder beträgt jeweils 3 Jahre.
Zwei dieser Vorstandsmitglieder scheiden jährlich aus. Insoweit hat die Generalversammlung eine Neuwahl -Einzelwahl für jeden Auszuscheidenden- vorzunehmen. Diese hat schriftlich und geheim zu erfolgen. Eine Wiederwahl ist zulässig. Als gewählt gilt der Kandidat, der die meisten abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigen kann (relative Mehrheit).
Von den zu wählenden Vorstandsmitgliedern dürfen nicht mehr als ein Drittel dem Offizierskorps angehören.


§ 8
Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Führung des Vereins. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich, verwaltet das Vereinsvermögen und beschließt über die gewöhnlichen mit der Vereinstätigkeit verbundenen Ausgaben. Den Vorsitz im Vorstand führt der Präsident oder sein Vertreter im Amt. Ihm obliegt die Einberufung der Vorstandssitzungen.
Der Vorstand fasst seine Entschließungen durch Abstimmung. Es entscheidet die einfache Mehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 Mitglieder anwesend sind.
Die Verteilung der Ämter innerhalb des Vorstandes regelt dieser unter sich. Die Wahl des Präsidenten hat schriftlich und geheim zu erfolgen.
Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Tätigkeit als unbesoldetes Ehrenamt aus. Lediglich dem Geschäftsführer, dem die Führung des normalen Geschäftsganges obliegt, wird eine Entschädigung gewährt. Über die Höhe der Entschädigung entscheidet der erweiterte Vorstand.

§ 9
Der erweiterte Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Vorstand, den Ehrenpräsidenten und den Ehrenvorstandsmitgliedern (sofern solche gewählt worden sind), dem jeweiligen König, dem Hauptmann, den Adjutanten, den Zugführern, dem leitenden Schießoffizier, dem leitenden Kinderführungsoffizier, dem Musikoffizier, dem Platzkommandanten, dem Adlermacher, dem Vereinswirt und dem Presseoffizier.
Er soll den Vorstand in Fragen der Vereinsführung beraten und vor jeder außergewöhnlichen Entscheidung gehört werden. Er soll mindestens einmal im Jahr zusammentreten.

§ 10
Die Generalversammlung

Die Generalversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins. Sie ist vom Präsidenten mindestens einmal im Jahr, und zwar im Herbst, einzuberufen.
Der Vorstand muss die Generalversammlung darüber hinaus einberufen, wenn mindestens ein Fünftel der Mitglieder, unter genauer Angabe des Beratungsgegenstandes, die Einberufung fordert.
In der Generalversammlung findet die Wahl der zu wählenden Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer statt.
Alle Beschlüsse und Wahlen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der relativen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei Stimmenthaltungen nicht zählen. (Ausnahme: Siehe § 15).
Über die Versammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen und vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben. Das Protokoll der vorhergehenden Generalversammlung ist zu verlesen.
Die Einberufung der Generalversammlung geschieht eine Woche vorher durch Veröffentlichungen in der Münsterländischen Tageszeitung. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens drei Tage vor der Versammlung beim Präsidenten schriftlich einzureichen.
Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Das Geschäftsjahr dauert vom 1. Oktober bis zum 30. September nächsten Jahres.

Außer der Generalversammlung soll einmal im Jahr, und zwar etwa einen Monat vor dem Schützenfest, eine Mitgliederversammlung zur Vorbereitung, Aufgabenverteilung und Einstimmung stattfinden.
Alle Angelegenheiten des Vereins werden, soweit sie nicht vom Vorstand zu besorgen sind, durch Beschlussfassung in der Generalversammlung geordnet.


§ 11
Ofrizierskorps

Das Offizierskorps bildet das Rückgrat des Vereins. Es steht unter dem Kommando des Obersten. Es setzt sich zusammen aus den Offizieren des Vereins.
Offizier kann nur werden, wer dem Verein mindestens drei Jahre angehört und sich als Schützenbruder bewährt hat.
Die Wahl eines Offiziers nehmen der Vorstand und das Offizierskorps in geheimer Abstimmung vor. Der neu gewählte Offizier wird nach erfolgter Wahl der nächsten Generalversammlung vorgestellt. Das Vorschlagsrecht für die Wahl zum Oberst, Hauptmann und den Funktionsträgern im Offizierskorps (siehe § 9) hat der Vorstand; bei allen übrigen Offizieren der Oberst und/oder der Präsident.
Die Amtszeit von Oberst, Hauptmann und Funktionsoffizieren beträgt 5 Jahre, eine Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt in geheimer Abstimmung durch den Vorstand und das Offizierskorps.

Die Zugführer werden von den Offizieren des betreffenden
Zuges in den Zügen gewählt. Die Amtszeit der Zugführer beträgt 5 Jahre, eine Wiederwahl ist zulässig.
Die turnusmäßigen Beförderungen und Ehrungen im Offizierskorps nimmt der Oberst allein vor. Bei außerordentlichen Beförderungen und Ehrungen entscheidet der Vorstand.

§ 12
Schützenfest

Die Hauptveranstaltung des Vereins ist das alljährlich am dritten Wochenende im Juli zu feiernde Schützenfest. Höhepunkt dieses Festes ist das Schießen um die Königswürde auf den Adler. König ist, wer das letzte Stück des Adlers von der Stange schießt. Zum Königsschuss können nur Mitglieder zugelassen werden, die das 25. Lebensjahr vollendet haben, dem Verein mindestens fünf Jahre angehören und in Löningen wohnhaft sind. Sie müssen sich als Schützeinbruder bewährt haben und dürfen in den letzten 25 Jahren die Königswürde nicht schon einmal errungen haben. Ausnahmen von dieser Regel kann der Vorstand zulassen; auch kann er sonst Berechtigte vom Königsschuss ausschließen. Der Verein gewährt dem König einen Zuschuss, dessen Höhe der erweiterte Vorstand festsetzt.
Zur Förderung des Nachwuchses findet ebenso alljährlich am zweiten Sonntag im Juli ein Kinderschützenfest statt.
An diesem Tage wird auch der Jugendkönig ausgeschossen.
Die Könige (außer dem Jugendkönig) haben die Pflicht, einen zehnköpfigen Hofstaat zu bilden und innerhalb eines halben Jahres nach dem Schützenfest der Königskette eine Medaille anzuheften.

Der Präsident genießt auf dem Festplatz das Recht eines Hausherrn. Seinen Anweisungen hat jeder Festteilnehmer unbedingt Folge zu leisten. Er kann seine Amtsausübung zeitweise auf ein anderes Vorstandsmitglied übertragen.

Die Leitung der Festzüge liegt in der Hand des Obersten.


§ 13
Schützenball

Neben dem Schützenfest soll alljährlich ein Winterfest (Schützenball) gefeiert werden. Über Form und Zeitpunkt entscheidet die Generalversammlung. Weitere Veranstaltungen, wie Übungsschießen, Pokalschießen usw. setzt der Vortand fest. Er kann diese Befugnis auf den leitenden Schießoffizier übertragen.


§ 14
Auflösung
Beträgt die Zahl der Mitglieder nicht mehr als hundert, so muss der Verein aufgelöst werden.

Das Vereinsvermögen ist unverzüglich und unmittelbar einem gemeinnützigen Zweck in Löningen zuzuführen. Die gegenständlichen und sachlichen Vermögensbestandteile wie Königsketten, Adler, vereinseigene Waffen, Fahnen, Kutschen, Lafette, Dekorationen usw., alle Geschäftsunterlagen, Protokolle und Chroniken müssen der Stadt
Löningen übergeben werden. Sie sind einem etwa später auf ähnlicher Grundlage in Löningen sich gründenden Verein wieder zu übergeben.

Unter den gleichen Voraussetzungen gehen alle vereinseigenen Gebäude (Schießsportanlage auf dem Stockkamp) in den Besitzstand der Stadt Löningen über.


§ 15
Satzungsänderungen

Änderungen dieser Satzung bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder der Generalversammlung.
Die Umwandlung dieses Vereins in eine andere Organisationsform bedarf der Dreiviertelmehrheit der Mitglieder des Vereins.

Beschlossen auf der Generalversammlung
am 16. Oktober 1998.

für den Vorstand

Bernd Holt                       Christian Purk
Peter Hölzen                    Josef Remmers
Josef Blömer                    Josef Framme
Franz Josef Willen

Vorstehende Neufassung des Status (Satzungsänderungen) wurde heute in das Vereinsregister VR 171 eingetragen.

Amtsgericht
Cloppenburg, den 24. Nov. 1998

gez. Macke
Justizangestellte als Urkundsbeamtin
der Geschäftsstelle des Amtsgerichts

F.d.R.: Löningen im März 1999

Bernd Holt
-Präsident-


 


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